EU-Datenschutzgrundverordnung

Europaweit einheitlicher Datenschutz

Mit der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) einigt sich die Europäische Union auf ein einheitliches Datenschutzrecht. Damit gelten zukünftig in allen Mitgliedsstaaten die gleichen Regelungen und Vorgaben für die Verarbeitung von personengebundenen Daten in Unternehmen und öffentlichen Stellen. Die DS-GVO ersetzt die bislang gültige EU-Datenschutzrichtlinie (Richtlinie 95/46/EG) und ist nach einer Übergangsfrist ab dem 25. Mai 2018 anzuwenden.

Neue Richtlinien für Ihr Unternehmen

Die Neuregelung des Datenschutzrechts gilt für alle Unternehmen und die meisten Behörden in der Europäischen Union – sowie für Unternehmen aus Drittstaaten, die Daten von EU-Bürgern verarbeiten. Spätestens ab Mai 2018 muss der Datenschutz in den Unternehmen den neuen Standards entsprechen.

Die Frist zur Umgestaltung läuft also bereits. Und dabei gibt es einiges zu beachten: Alle bisher gültigen Regelungen, Dokumentationen und Prozesse zur Sicherstellung des Datenschutzes im Unternehmen müssen an Vorschriften aus insgesamt 99 Artikeln und 173 Erwägungsgründen der DS-GVO angepasst werden.

Wir unterstützen Sie dabei

Damit die Umstellung ohne Risiko verläuft und die rechtssichere Verarbeitung personenbezogener Daten in Ihrem Unternehmen zu jedem Zeitpunkt gewährleistet ist, sollten Sie speziell für diese sensible Phase Beratung in Anspruch nehmen.

Die TERCENUM AG unterstützt Sie bei der Erarbeitung neuer Unternehmensstandards auf Grundlage der EU-Datenschutz-Grundverordnung.

Die Leistungen im Überblick

  • Anpassung von Rechtsgrundlagen für bereits existierende Verfahren zur Verarbeitung personenbezogener Daten
  • Anpassung und Erneuerung von Formulierungen im Rahmen von Einwilligungen
  • Anpassung des Verfahrensverzeichnisses (neu – Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten)
  • Anpassung Ihrer Prüfprozesse (Datenschutz-Folgenabschätzung bzw. Privacy Impact Assessment)
  • Erneuerung vertraglicher Regelungen zum Datenschutz (z.B. im Rahmen der Auftragsverarbeitung)
  • Neugestaltung von Auftragsverhältnissen (Gesamtschuldnerische Haftung bei Auftragsverarbeitungen)

Hinweis: Vermeiden Sie hohe Bußgelder

Mit der neuen Verordnung ist auch die Höhe möglicher Bußgelder drastisch gestiegen. Bei Verletzung des gesetzlich vorgeschriebenen Datenschutzes drohen ab Mai 2018 Bußgelder von bis zu 20 Millionen Euro oder bis zu 4 Prozent des weltweiten Umsatzes. Diese können länderübergreifend von allen Aufsichtsbehörden der Mitgliedsstaaten verhängt werden.

Durch die Bestellung unserer fachkundigen externen Datenschutzbeauftragten sichern Sie Ihr Unternehmen gegen Risiken ab.